Sol



Das Sol-System besteht im Wesentlichen aus einem Zentralstern der Klasse G2 und acht Planeten, von denen nur der dritte, die Erde, Leben, darunter die Menschen, hervorgebracht hat. Diese besiedeln heute neben der Erde auch deren Mond, den äusseren Nachbarplaneten Mars und unterhalten auf verschiedenen weiteren Himmelskörpern, wie dem Neptunmond Triton, Kleinplaneten und Asteroiden Militärstützpunkte, Rohstoffgewinnungsanlagen und Forschungseinrichtungen.

Der größte Teil der Erdbevölkerung lebt heute unter mehreren gewaltigen Kuppeln, welche die Menschen vor den schädlichen Umwelteinflüssen der sogenannten „Outlands“ bewahren. Die meisten dieser Kuppelbewohner können (oder wollen) sich gar nicht vorstellen, dass es ausserhalb überhaupt noch Leben geben könnte...

Geschichte



Im Verlauf des 21. Jh. irdischer Zeitrechnung wird klar, dass die rapide wachsenden Umweltprobleme nur durch ein einheitliches, zentrales Krisenmanagement durch eine Weltregierung mit weitgehenden Machtbefugnissen eingedämmt werden können. Dieser „Krisenrat“ setzt die erforderlichen Massnahmen gegen alle Widerstände durch, nur einigen Grosskonzernen gelingt es, sich durch die Flucht in unabhängige Unterwasserkolonien der Kontrolle vorläufig zu entziehen.

In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts werden Anzeichen für die Präsenz ausserirdischen Lebens auf der Erde und im Sol-System entdeckt, die sehr schnell zur Gewissheit werden. Versuche zur Kontaktaufnahme scheitern und die Absichten der Fremden scheinen nicht friedlicher Natur zu sein. Der Angriff der Fremden erfolgt ohne Vorwarnung. Trotz massiver Aufrüstung und der Entwicklung neuer Technologien stellen sie sich als überlegen heraus. Da das Interesse der Ausserirdischen auf den biologischen Ressourcen des Planeten zu liegen scheint, werden diese schliesslich durch den globalen Einsatz von ABC-Waffen vernichtet. Die Präsenz der Fremden endet daraufhin, eine Gruppe von etwa 1.000.000 ausgewählten Menschen überlebt in einem dafür angelegten Bunkersystem. Mit dem Bau der ersten Kuppel kehrt die Menschheit an die Oberfläche zurück, die, wie sich herausstellt, nicht ganz so leblos und menschenleer ist wie zunächst angenommen.

Dank der vor und während der Zeit in den Bunkern erzielten technischen Fortschritte, stossen die Menschen schon nach kurzer Zeit in den interstellaren Raum vor und treffen auf verschiedene ausserirdische Völker wie die Rihannsu, Akaardianer, Paksi und J'naii. Herkunft und Verbleib der aggressiven Fremden bleiben jedoch rätselhaft.

Mit der einen Waffenstillstand erzwingenden Unterstützung des Taladonischen Reiches gegen eine akaardianische Aggression und der fortdauernden Sicherung der Unabhängigkeit Endymions meldete Sol seinen Anspruch als neuer, wichtiger Machtfaktor dieser Region der Galaxie an.

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